Trends 2022

Gastgewerbe der Zukunft: Sechs Restaurant-Trends für 2022

Diese Trends sollten Gastronom:innen im kommenden Jahr auf keinen Fall verpassen

Auch für das neue Jahr zeichnen sich in der Gastronomiebranche wieder neue Trends ab. Wer auf die neuen Restaurant-Trends für das Jahr 2022 eingehen möchte, sollte schon jetzt wissen, wie diese aussehen. Die neuen Gastro-Trends reichen von den Geschmäckern der Konsumenten, bis hin zu den Wünschen zu Restaurant-Konzepten. Diese sechs Restaurant-Trends werden Gastronom:innen im Jahr 2022 beschäftigen:

Trend 1: Ghost Kitchen

Wie bereits auch schon im vergangenen Jahr, wird auch für 2022 die Ghost Kitchen als Restaurant-Trend vorhergesagt. Dies hat zum einen mit Corona und den damit einhergehenden strengeren Regeln in Restaurants sowie dem verstärkten Fokus auf das Liefergeschäft zu tun. Auf der anderen Seite bringt das Konzept der Ghost Kitchen grundsätzlich auch viele Vorteile für Gastronom:innen. Ghost Kitchens sind nur für den Lieferdienst geöffnet und haben keinen Gastraum mit Servicepersonal. Dementsprechend ist die Kapazität dehnbarer, solange die Küche groß genug ist. Daher kann die Produktivität durch erweitertes Fahrer- und Küchenpersonal ausgereizt werden.

Grundsätzlich fallen die Mietkosten geringer aus und Kosten für den Service oder die Einrichtung entfallen. Ein weiterer Vorteil ist, dass mehrere Restaurant-Marken, mit verschiedenen Küchenstilen, auf mehreren Plattformen gleichzeitig angeboten werden können, obwohl all diese verschiedenen Gerichte in der selben Küche zubereitet werden. Dadurch können Marken und Konzepte auch sehr einfach wechseln und neuen Trends angepasst werden. Ein paar Klicks und ein neues Restaurant ist online entstanden.

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Trend 2: Vegourmet

Der Trend zum vegetarischen und veganen Essen besteht bereits seit Längerem. Da dieser immer salonfähiger wird, ist auch in der gehobenen Küche vermehrt das Konzept Vegourmet zu finden: Die Wortfindung aus "vegetarisch" oder "vegan" sowie "Gourmet". Denn nun werden bei der exquisiten Kochkunst nur noch Zutaten aus pflanzlichen Lebensmitteln genutzt. Statt Kobe-Rindfleisch, Kaviar, Hummer oder Austern werden nun aus Trüffel, Safran oder Blattgold einzigartige Gerichte gezaubert. Natürlich sind es nicht immer die absolut teuersten Zutaten, jedoch lassen sich aus Gemüse, Kräutern, Hülsenfrüchten, Obst, Nüssen oder Getreiden leckere und hochwertige Gerichte zaubern, die auch Fleischesser ihre tierischen Produkte nicht vermissen lassen. Wir empfehlen vegetarische oder vegane Gerichte entsprechend in Ihrer Speisekarte zu kennzeichnen.

Trend 3: Nachhaltigkeit & Zero Waste

Deutsche achten verstärkt auf Nachhaltigkeit bei ihren Käufen und möchten so gut es geht auf Plastik, aber auch anderen Müll verzichten. Ebenso ist entscheidend wie nachhaltig die Unternehmen selbst sind. Dabei sollte Greenwashing vermieden werden und eine ehrliche ökologische Vorgehensweise den Kunden aufgezeigt werden. Neben der Müll- bzw. Verpackungsvermeidung gilt es außerdem den Lebensmittelabfall zu verhindern. Abgelaufene Zutaten oder abendliche Überbleibsel können somit rechtzeitig an Wohltätigkeitsorganisationen gespendet oder über digitale Plattformen, wie Too good to go, günstiger verkauft werden. Bei Too good to go können Kunden unverkaufte, überschüssige Lebensmittel vergünstigt abholen. Zudem hat die Einführung des Einwegplastik-Verbots dazu beigetragen, dass Gastronom:innen den Plastikverbrauch in Ihrem Betrieb reduzieren. Mit dem SimplyDelivery Warenwirtschaftssystem können Sie zudem Ihren Wareneinsatz besser planen und die Abfallmengen in Ihrem Betrieb reduzieren. Beim Einkauf können Sie besser kalkulieren und Sie haben stets eine Übersicht zu vorhandenen Waren im Lager, die jederzeit einsehbar ist.

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Trend 4: Eigener Restaurant-Webshop

Laut Bitkom bestellen seit dem Covid-Ausbruch 53 % der Deutschen ihr Essen per Internet nach Hause. Davor waren es 40 %. Dementsprechend bestellt jeder Zweite häufiger, als vor der Corona-Pandemie. Nicht allein deshalb sollten Restaurants auf einen eigenen Lieferdienst setzen, denn weltweit ordern immer mehr Menschen auch aus Bequemlichkeit ihr Essen online. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, werde der Markt jährlich um 12,2 % wachsen, so dass er von bisherigen 107 auf 182 Milliarden im Jahr 2024 steigen könnte. Bei einer externen Lieferplattform müssen Provisionen an das Unternehmen, für die Leistung der Auslieferung und der Auflistung in der Suche, abgegeben werden.

Günstiger ist es einen eigenen Webshop aufzubauen und mit eigenen Fahrern eine hohe Auslastung zu erreichen. Mit dem SimplyDelivery Webshop und der zugehörigen App sind Sie für einen eigenen Lieferdienst ideal gewappnet. Lassen Sie Ihre Kund:innen ganz einfach über Ihren eigenen Webshop oder die eigene App bestellen. So machen Sie sich einerseits unabhängiger von Lieferportalen und können zugleich mehr Online-Bestellungen generieren. Die Fahrer-App hilft Ihnen dabei alle Bestellungen effizient auszuliefern.

Trend 5: Local Exotics

Einher mit der Nachhaltigkeit geht auch das Konsumverhalten der Endverbraucher, regionale Lebensmittel erwerben zu wollen. Daher sind Local Exotics als Gastronomie-Trend für 2022 vorhergesagt. Dabei werden dank innovativen Neuerungen, die Gegebenheiten der Herkunftsländer technologisch nachgestellt und es können Obst- und Gemüsesorten aus ferneren Ländern in unseren Breitengraden angepflanzt werden. Ob Mandeln, Feigen, Wasabi oder Reis. Nichts scheint mehr unmöglich. Dennoch ist die Herstellung mit einem kleineren CO2-Fußabdruck versehen und kann besseren Gewissens gekauft werden. So können auch Gastronom:innen auf diesen Trend eingehen und darüber nachdenken ob die Avocado wirklich aus Südamerika über die großen Meere verschifft werden muss. Und das, nachdem sie mit viel Wasserverbrauch auf einem Flecken Erde angebaut wurde, wo früher noch ein Regenwald stand.

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Trend 6: Real Omnivore

Real Omnivore, auf deutsch "wahre Allesfresser", beschreibt die Esskultur der Personen bereits sehr gut. Im Gegensatz zu Veganern oder Vegetariern essen diese Personen alles und somit auch Tierprodukte. Doch die Gemeinsamkeit mit vielen Veganern liegt hierbei auch vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit. Denn real Omnivore ist ein Gastronomie Trend, bei dem die Nahrung hauptsächlich nach der Auswirkung auf Tier und Umwelt ausgewählt wird. So werden auch Innereien und andere tierische Produkte zu sich genommen, die sonst eventuell im Müll landen würden. Hinzu kommen Nahrungsmittel wie Insekten, Algen oder Mykoprotein (Fleischersatz aus Pilzen) die ebenso einen hohen Proteingehalt versprechen und durch neueste Technologie für die Nahrungsaufnahme hergestellt werden. Unter dem Motto "Alles kann - nichts muss" ist diese Gruppierung offen für technologische Neuheiten, die den CO2-Fußabdruck verkleinern und dennoch anscheinend schmecken. Wer sich als Gastronom:in dort herantraut wird zumindest einen Nischenmarkt abdecken, der wohl dennoch im Kommen ist.

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