Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Nachhaltigkeit in der Gastronomie
- so funktioniert's

Wenn Sie die Wahl zwischen schnellem Nutzen oder einem langfristig positiven Einfluss hätten, wie würden Sie entscheiden? Diese Frage stellt sich auch in unserer Gesellschaft und zeigt sich oft schon im Alltag – im Haushalt, auf dem Weg zur Arbeit, beim Essen. Auch wenn Restaurantbesuche durch die gegenwärtige Krise zeitweilig zurück gingen, erlebte die Gastronomie vor allem im Delivery Bereich bislang einen Aufschwung. Immer mehr Menschen nutzen Lieferdienste und auch dort steigt die Nachfrage und das Bewusstsein für umweltschonende Betriebe mit regionalen Bio-Produkten. So gaben bei einer aktuellen Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mehr als 80% der Befragten an, bei ihren Lebensmitteln besonderen Wert auf regionale Herkunft zu legen. Jeder Zweite achtet auf entsprechende Zertifikate oder Siegel für Nachhaltigkeit, wie dem deutschen Bio-Siegel. Ein ganzheitlich nachhaltiger Gastronomiebetrieb ist die Zukunft in der Branche.

Lebensmittelverschwendung

Ein gesellschaftliches Problem, dass seine Auswirkungen nun in der Wirtschaft zeigt und auch vielen Ihrer Gäste am Herzen liegt. Im Schnitt landen bei uns trotzdem immer noch pro Jahr knapp 12 Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Müll. Das entspricht in etwa dem Gewicht von 2 Millionen ausgewachsene Elefanten, 14% davon stammen aus der Gastronomie. Für den wachsenden Abfallberg sorgen nicht selten ein schlecht kalkulierter Wareneinsatz, die falsche Lagerung von Lebensmitteln, zu groß bemessene Portionen und eine fehlerhafte Planung. Aber vor allem ist es der Energieverbrauch, der durch erhöhten CO2-Ausstoß die Umwelt und durch teure Stromrechnungen letztendlich auch den Geldbeutel belastet.

Einweg-Plastik wird verboten

Bis 2030 soll die Lebensmittelverschwendung halbiert werden - so lautet das Ziel der Vereinten Nationen. Plastik-Geschirr, wie Strohhalme oder Getränkebecher in der EU sogar ganz verboten. Diese Regelung soll ab 03. Juli 2021 in Kraft treten und wurde bereits vom Bundeskabinett verabschiedet. Eine große Herausforderung, auch für die Gastronomie.

Abfälle lassen sich in Gastronomiebetrieben nicht völlig vermeiden, aber mit einfachen Änderungen können Sie deutlich reduziert werden und damit auch Kosten gespart werden.

Hier erfahren Sie erste Schritte, mit denen Sie schon im eigenem Store einen Unterschied bewirken können.

Im Gastronomiebetrieb:

  • Sparen Sie Strom,

durch LED-Leuchten und Küchengeräten mit hoher Energieeffizienz. Platzieren Sie Ihre Kühltruhen nicht in der Nähe von Öfen oder Heizkörpern und weisen Sie Ihre Mitarbeiter darauf hin, beides nicht unnötig lang geöffnet zu halten. 

  • Nachhaltige Materialien

können Ihr Restaurant in allen Bereichen aufwerten. Das gilt für das Mobiliar, aber vor allem bei Verbrauchsgegenständen, wie Verpackungen oder Geschirr. Die meisten Lieferdienste setzen hier noch auf Plastik, wobei Alternativen aus Holz oder Papier sich oft im gleichen Preissegment bewegen, dafür aber nach dem Verbrauch recycelt werden können.

Kaffeebecher nachhaltig
  • Digitale Softwarelösungen

gestalten viele Arbeitsschritte für Ihre Mitarbeiter übersichtlicher und effizienter, sparen jedoch in erster Linie, durch das Wegfallen von Kassenbons und Bestellzetteln große Mengen an Papier. Unser Küchenmanager hilft Ihnen, Arbeitsprozesse in der Küche digital und intelligent zu managen. 

Auf der Speisekarte:

  • Planen Sie Ihren Bedarf an Zutaten genau vor,

damit keine Lebensmittel unnötig entsorgt werden müssen. Eine organisierte Warenwirtschaft hilft Ihnen und Ihren Mitarbeitern dabei, die Übersicht zu behalten und den Artikelverbrauch genau vorauszuplanen. So wird nichts verschwendet und Sie sparen Geld.

  • Produkte von regionalen Lieferanten

sind zwar etwas kostspieliger, dafür aber der Faktor, mit dem Sie am meisten bewirken. Der CO2-Ausstoß bei langen Transportwegen ist immens. Mit kurzen Lieferketten und saisonalen Angeboten auf der Speisekarte können Sie direkten Einfluss nehmen und gleichzeitig die heimische Wirtschaft unterstützen.

  • Gütesiegel

und entsprechende Kennzeichnungen in Stores, Webshops und auf der Speisekarte sind ein wichtiges Marketinginstrument. Nur keine falsche Bescheidenheit – wenn Sie ein nachhaltiger Betrieb sind, sollten Ihre Kunden das auch wissen. 

Tipp:

Mit Apps wie TooGoodToGo oder ResQ können Sie und Ihre Kunden jeden Tag Lebensmittel retten. Sie stellen einfach aus ihren unverkauften Mahlzeiten „Überraschungstüten“ zusammen und Nutzer der App können sich diese dann vergünstigt bei Ihnen abholen. So landen Überschüsse wieder im Einkaufswagen, statt auf dem Müll und Sie gewinnen, dank der über 4 Millionen Teilnehmer neue potentielle Kunden. 

Fazit

Auch wenn es bei der Anschaffung energiesparender Geräte günstigere Alternativen gibt, rechnet es sich, da Sie durch den geringen Stromverbrauch langfristig Kosten sparen. Gleiches gilt bei Neueröffnungen. Wenn Sie den Nachhaltigkeitsaspekt von Beginn in Ihrem Konzept berücksichtigen, sind spätere „Updates“ nicht mehr nötig und Sie können sorglos durchstarten. Viele Maßnahmen erfordern nämlich kein großes Budget, sondern lediglich Ihre und die Aufmerksamkeit Ihrer Mitarbeiter für alltägliche Routinen. Nachhaltigkeit ist kein kurzfristiger Trend, sondern ein elementares Thema der Zukunft.
Daher arbeiten wir an einer Digitalisierung der Gastronomie mit effizienten Lösungen, umwelt - und ressourcenschonenden Produkten. 

Bereiten Sie sich jetzt auf die Zukunft vor
und machen Ihren Gastronomiebetrieb noch erfolgreicher!

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